
Aroniablüte im Frühjahr

Aroniabeeren im Sommer

Aroniabeeren kurz vor der Ernte

Gründer Jörg Holzmüller auf einer Plantage
Ihren Ursprung hat die Pflanze im östlichen Nordamerika an der heutigen amerikanisch-kanadischen Grenze und wuchs dort in endlosen Gebieten auf den verschiedensten Böden. Der berühmte russische Botaniker und Weltreisende Mitschurin entdeckte sie in Amerika, erforschte und züchtete in der ehemaligen Sowjetunion frostresistente Sorten. In Deutschland wachsen derzeit nur auf drei kleineren Plantagen in der Region Dresden und in Nordhessen bio-zertifizierte Aroniabeeren.
Eine Dolde hat bis zu 20 zarte Blüten, die wie Apfelblüten aussehen. Die erbsengroßen, schwarzen, häufig wachsartig überzogenen Früchte, die äußerlich etwas den Früchten der Eberesche ähneln, können ab Ende August bis Oktober geerntet werden – solange Sie schneller beim Pflücken sind als die Vögel. Denn der süß-säuerlich-herbe Geschmack gefällt wohl nicht nur uns Menschen.
Erst ziemlich spät – im Mai – blüht die Aronia. Sie ist ein sommergrüner Strauch mit spitzen, auffallend weinroten Winterknospen. Die Laubblätter sind 2 bis 8 Zentimeter lang, kurz gezackt zugespitzt und zeigen im Herbst ihre kräftig leuchtend rote Laubfärbung. Ein solches Naturschauspiel könnten Sie sogar in Ihrem eigenen Garten erleben! Die Aronia ist mit vielen Standorten einverstanden und freut sich über ein sonniges bis halbschattiges Plätzchen.
Durch die Inhaltsstoffe in der Schale schützt sich die Frucht selbst vor Angreifern. Es sind vor allem die antioxidativ wirkenden Pflanzenfarbstoffe, die diese Wirkung hervorrufen und somit auch einen idealen Schutzschild für unsere Haut bilden. Zu den Heilpflanzen zählte die Aronia in Polen und Russland unter anderem auch aufgrund ihres hohen Flavonoid-, Folsäure, Vitamin-K- und Vitamin-C-Gehalts.